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Das Phänomen wurde 1997 von Elaine und Arthur Aron im Journal for Personality and Social Psychologyveröffentlicht und soll 15- 20% aller Lebewesen und männliche, wie weibliche gleichermaßen betreffen. Bei Menschen sprechen sie von der Highly Sensitive Person (HSP). Über den Begriff herrscht noch keine Einigkeit. Neben dem zur Zeit am weitesten verbreiteten Begriff "Hochsensibilität" existieren auch noch die Ausdrücke Hochsensitivität- was der englischen Bezeichnung am nächsten kommt-, Hochempfindlichkeit, Hypersensitivität oder Hypersensibilität, die alle dasselbe meinen. Was Aron als "high sensory processing sensitivity" beschrieben hat, meint eine Sensitivität für sensorische Verarbeitungsprozesse- es geht also primär um Wahrnehmung und eine besondere Reizempfindlichkeit bezüglich dieser Wahrnehmungsprozesse. 

 
Schon 1945 hat der deutsche Seelsorger und Psychologe Eduard Schweingruber in seinem Buch "Der sensible Mensch" das bis heute auch in Psychologenkreisen weitgehend unbekannte Thema beschrieben. mehr...

Hochsensitive Menschen (HSM) unterscheiden sich von anderen  durch eine ausgeprägte Wahrnehmung und Feinfühligkeit und sind besonders stark empfänglich für innere und äußere Reize. Sie nehmen diese wesentlich detaillierter auf und verarbeiten sie tiefgehender, was an besonderen Eigenschaften ihres Nervensystems liegt.

Klänge und Geräusche, optische Eindrücke, wie z. B. Farben oder Licht, Gerüche, Geschmacksempfindungen, Temperatur, Einwirkungen auf die Haut und den Körper, Stimmungslagen anderer und eigene Emotionen –  all diese Einflüsse, die wir in unserem täglichen Umfeld empfangen, haben auf hochsensitive Menschen einen stärkeren Einfluss, da sie viel feiner und intensiver wahrnehmen. 

Hochsensitivität kann sich auf allen Sinnesebenen zeigen: so erscheinen Dinge häufig als zu laut, zu grell, zu kalt, zu warm, riechen unangenehm, auch schlechte, abgestandene Luft, hektische Stimmung, verdeckte Aggressionen... können schnell zur Reizüberflutung führen.

Das feine Nervensystem Hochsensitiver ist dann schnell überlastet und führt zunächst zu Nervosität und auf Dauer zur Erschöpfung.  mehr...

Ich selbst bewege mich im Spannungsfeld von Hochsensitivität und high sensation seeking  und weiß um die Anforderungen, die ein "normaler" Alltag mit sich bringen kann. Daher liegen mir Menschen mit derselben Veranlagung am Herzen. Sie zu begleiten, meine Erfahrungen weiter zu geben und Ihnen neue Wege zu zeigen, ist auch für mich sehr bereichernd. Ich habe selbst lernen müssen, mich mit dieser Eigenschaft im Leben zurechtzufinden, meine Wesensart wertzuschätzen und die damit verbundenen Gaben gut zu nutzen. Immer auf der Suche, hatte ich das Bedürfnis meine innersten Begabungen und Wünsche auch leben zu können. In diesem Prozess von Lernen und Erfahren wurden und werden aus manchen vermeintlichen Schwächen Stärken und aus vielen Zweifeln Chancen!

Was mir dabei half? Die Selbstorganisatorische Hypnose. Ich möchte Ihnen mit diesem Herzstück meiner Arbeit  die Möglichkeit bieten, mit Mut und Freude Ihren ganz eigenen und einmaligen Weg in Ihrem Tempo, Ihrer Zeit und Ihrem Rhythmus zu finden und zu gehen.  

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